KINKY HAMBURG

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No-Gos und Verhaltensregeln auf kinky Events

Ein funktionierender Code of Conduct ist das Rückgrat jeder kinky Community. Die Regeln und Verhaltensrichtlinien auf Kinky Hamburg und den Events auf unserer Plattform existieren nicht, um Spaß zu verhindern, sondern um einen Rahmen zu schaffen, in dem alle Beteiligten sich sicher fühlen und die bestmögliche Erfahrung machen können. Diese Regeln gelten ausnahmslos für alle Besucher*innen, unabhängig von Status, Erfahrungslevel oder Rolle in der Community.

Die absoluten No-Gos

Es gibt Verhaltensweisen, die auf keinem Event und in keiner Situation toleriert werden. Jede Form von Consent-Verletzung ist das schwerwiegendste No-Go in der kinky Szene. Dazu gehören ungewollte Berührungen jeder Art, das Ignorieren von Safewords oder Stopp-Signalen, das Ausnutzen von Intoxikation oder emotionaler Verletzlichkeit, psychischer Druck oder Manipulation zur Einwilligung, und heimliches Entfernen oder Beschädigen von Schutzmaßnahmen wie Kondomen.

Fotografieren und Filmen ohne ausdrückliche Genehmigung ist auf den meisten kinky Events streng verboten. Viele Besucher*innen schützen ihre Anonymität, und das unerlaubte Anfertigen von Aufnahmen ist nicht nur respektlos, sondern kann für die Betroffenen ernsthafte Konsequenzen haben. Auf vielen Events gilt ein generelles Fotoverbot, und selbst dort, wo Fotografie erlaubt ist, bedarf es der expliziten Zustimmung aller abgebildeten Personen.

Diskriminierung jeder Form wird nicht toleriert. Rassismus, Sexismus, Homophobie, Transphobie, Ableismus, Bodyshaming oder andere Formen der Herabwürdigung haben auf kinky Events keinen Platz. Die Community lebt von Vielfalt und gegenseitigem Respekt. Stalking und belästigendes Verhalten – sowohl auf Events als auch online – werden konsequent geahndet.

Verhaltensregeln auf Events

Neben den absoluten No-Gos gibt es weitere Verhaltensregeln, die das Miteinander auf kinky Events in Hamburg angenehm und sicher gestalten. Respektiere die Privatsphäre aller Beteiligten. Was auf einem Event passiert, bleibt auf dem Event. Rede nicht über andere Besucher*innen, deren Anwesenheit oder deren Aktivitäten außerhalb des Events. Frage immer zuerst, bevor du jemanden ansprichst, berührst oder dich einer laufenden Scene näherst. Ein höfliches Nachfragen wird in der Community geschätzt und ist ein Zeichen von Respekt.

Respektiere die Spielbereiche und deren Regeln. Viele Events haben klar definierte Bereiche für verschiedene Aktivitäten. Halte dich an die Regeln dieser Bereiche und störe laufende Scenes nicht durch laute Gespräche, zu nahe Annäherung oder unangemessene Kommentare. Konsumiere Alkohol und andere Substanzen verantwortungsvoll. Viele kinky Events haben strenge Regeln bezüglich Substanzkonsum, da Intoxikation die Fähigkeit beeinträchtigt, gültiges Consent zu geben.

Melde Regelverstöße beim Awareness-Team. Wenn du beobachtest, dass jemand sich nicht an die Regeln hält, wende dich an das geschulte Personal vor Ort. Du trägst nicht die Verantwortung für die Intervention, aber deine Meldung kann anderen helfen. Sei offen für Feedback. Wenn dich jemand darauf hinweist, dass dein Verhalten unangenehm war, reagiere reflektiert und respektvoll, auch wenn die Rückmeldung unangenehm ist.

Das Awareness-Team

Auf allen Events, die Kinky Hamburg präsentiert, gibt es geschulte Awareness-Teams. Diese Teams sind erkennbar (oft durch Armbänder, Buttons oder spezielle Kleidung) und stehen als Ansprechpartner*innen für alle Anliegen zur Verfügung. Das Awareness-Team kann bei Consent-Fragen und Konflikten vermitteln, Betroffene von Regelverstößen unterstützen, Erste Hilfe leisten und sichere Rückzugsräume bereitstellen. Du kannst dich jederzeit und aus jedem Grund an das Awareness-Team wenden. Es gibt keinen „zu kleinen" Anlass.

Konsequenzen bei Regelverstößen

Regelverstöße werden ernst genommen und können je nach Schwere verschiedene Konsequenzen haben. Ein klärendes Gespräch durch das Awareness-Team bei leichteren Verstößen, ein Verweis vom Event bei wiederholten oder ernsteren Verstößen, ein dauerhaftes Hausverbot bei schweren Consent-Verletzungen, und in besonders schwerwiegenden Fällen die Einschaltung der Behörden. Auf Kinky Hamburg können Veranstalter*innen gemeldet werden, die Regelverstöße nicht angemessen handhaben. Solche Veranstalter*innen können von der Plattform ausgeschlossen werden.

Meldefunktion: Wenn du auf einem Event, das über Kinky Hamburg gelistet ist, einen Regelverstoß erlebst oder beobachtest, kannst du diesen über unser Kontaktformular melden. Alle Meldungen werden vertraulich behandelt.